Brandschutzsysteme

● Stahlanstrich


         Schutz für Leib, Leben und Gut 

         Wir sind Ihr Ansprechpartner in Sachen Brandschutzbeschichtung. Ein Gebäude mit tragenden Elementen aus Stahlträgern würde zusammenstürzen, da Stahl im Brandfall oberhalb von ca. 500 °C seine Stabilität und seine Tragfähigkeit verliert. Ungeschützte Stahlträger erreichen diese Temperatur im Brandfall, je nach Brandlast, schon nach 5 bis 10 Minuten. Stahlträger mit einer Brandschutzbeschichtung können dagegen einem Brand deutlich länger, je nach Beschichtung, im Stundenbereich standhalten. Es gibt auch für Holz und andere Materialien entsprechende Brandschutzbeschichtungen. Eine Brandschutzbeschichtung ist eine funktionelle Beschichtung und wird in mehreren Schichten aufgetragen. In vielen Fällen hätten solche dämmschichtbildenden Brandschutzbeschichtungen die Auswirkungen des Brandes und somit auch die Schäden für Leib und Gut deutlich gemindert.


● Holzanstrich


         Holz wird unter bestimmten Voraussetzungen in die Baustoffklasse B 2 eingestuft. Es kann jedoch durch die Beschichtung mit dämmschichtbildenden Brandschutzanstrichen so ausgerüstet werden, dass es die gestellten Bedingungen der Baustoffklasse „B 1 schwerentflammbar“ erfüllt. Holzteile müssen allseitig beschichtet werden, sofern diese nicht vollflächig auf massivem, mineralischem Untergrund befestigt sind. Brandschutz ist als technischer Anstrich nicht mit einer herkömmlichen Lackierung gleichzusetzen. Je nach Eigenschaften des Untergrundes kann im gewissen Umfang eine Orangenhaut-Oberfläche oder eine leichte Trübung der Brandschutzbeschichtung erfolgen. Eine Beeinträchtigung der Feuerschutzwirkung tritt dadurch nicht ein. Mit Brandschutz behandelte Holzoberflächen können mit Brandschutz-Schutzlack nachbehandelt werden.


● Bautechnischer Brandschutz


         Eine passende Lösung für den baulichen Brandschutz im Gebäudeinnern sowie die hohe Bandbreite hinsichtlich der Einsatzmöglichkeiten als Brandwände, Stütz- und Trägerbekleidungen oder Kabel- und Lüftungskanäle zeichnen diesen Bereich des Brandschutzes aus. Brandabschottungen müssen dabei den gleichen Feuerwiderstand der betroffenen Wand oder Decke aufweisen. Selbst komplette Raum-in-Raum-Systeme können realisiert werden. Brandschutz geht jeden etwas an! Jeder weiß, wie rasend schnell ein Feuer entsteht und sich ausbreitet und welche immensen Schäden immer wieder durch Brände angerichtet werden. Immer noch ist der beste Schutz die rechtzeitige Vorsorge. Denn mit durchdachten Konzepten und speziellen zugelassenen Materialien, aber auch durch gezielte Schulungen, lässt sich das Brandrisiko erheblich verringern. Brandschott oder Brandabschottung ist die Bezeichnung für technische Maßnahmen unter Einsatz geeigneter Mittel, Wand- oder Deckendurchbrüche für haustechnische Installationsleitungen. Genormte und geprüfte Brandschutzkonstruktionen von z. B. Rigips, Knauf, Promat, Siniat, Würth oder Hilti bieten im Brandfall höchste Sicherheit für Mensch und Material in allen Bereichen des Ausbaus: Von einer Sanierung bis hin zu modernen Wohn- und Gewerbebauprojekten öffentlicher und privaten Bereiche.


● Wartungsverträge


         Der vorbeugende bauliche Brandschutz nach DIN 4102 bietet ein weiteres Feld für eine Spezialisierung und Qualifizierung im Maler und Trockenbau-Handwerk.


         Brandschutzbeschichtungen sind technische Bauteile oder Beschichtungen. Sie dürfen nur nach Schulung durch den Hersteller ausgeführt werden.


         Je nach ausgeführtem System und Produkt muss gem. Herstellerangaben durch eine Begehung und Inaugenscheinnahme eine Prüfung des bestehenden Brandschutzes alle 1 bis 2 Jahre mit evtl. Nachbearbeitung bei Beschädigungen erbracht werden.